Ernährungsberatung bei
Fructoseintoleranz

 Auch wenn der Verzicht auf Fruchtzucker (= Fructose) bei einer Fructoseinoleranz zur Linderung unangenehmer Beschwerden führt, solltest Du fructosereiche Lebensmittel nicht dauerhaft meiden. Insbesondere Obst gilt als essentieller Bestandteil einer gesunden Ernährung und wird in geringen Mengen auch bei einer Intoleranz wieder vertragen. Gemeinsam ermitteln wir die für Dich individuell verträgliche Menge und unterstützen Dich bei der richtigen Lebensmittelauswahl.

ernaehrungsberatung-fruktoseintoleranz.jpg

Fructoseintoleranz - was steckt dahinter?

Bei einer Fructoseintoleranz wird die mit der Ernährung aufgenommen Fructose nicht richtig vom Darm aufgenommen (absorbiert). Die Fructose gelangt in größerer Menge in den Dickdarm, wo sie von den Darmbakterien abgebaut wird. Dabei entstehen kurzkettige Fettsäuren und Gase, die die typischen Symptome wie Blähungen, Schmerzen und Durchfälle verursachen.

 

Aufgrund der mangelhaften Aufnahme von Fructose wird die Fructoseintoleranz daher als Fructose-Malabsorption bezeichnet. Da es unmittelbar nach dem Verzehr fruktosehaltiger Lebensmittel zu der Malabsorption kommt, treten die Beschwerden meist zwischen 30 und 90 Minuten nach der Mahlzeit auf. Jedoch kann es auch zu verzögerten Reaktionen bis zu 24 Stunden nach Aufnahme kommen. 

Das erwartet Dich bei Deiner Ernährungsberatung
 

Um Deine Beschwerden abklingen zu lassen, verzichtest Du in einer zwei-wöchigen Karenzphase auf alle fructosehaltige Lebensmittel und außerdem auf bestimmte Zucker-Ersatzprodukte. Hat sich Dein Darm beruhigt, führen wir fructosehaltige Lebensmittel schrittweise wieder ein und testen Deine persönliche Verträglichkeit. In der Regel werden moderate Fructosemengen über den Tag dann wieder vertragen. 

ernaehrung-fruktoseintoleranz.jpeg
ernaehrungsberatung-fruktoseintoleranz-nutrisy.jpg

Beteiligen sich die Krankenkassen an den Beratungskosten?
 

Ja, wenn die Ernährungsberatung aufgrund einer Fructoseintoleranz ärtzlich verordnet wurde, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen in der Regel einen Großteil der Beratungskosten. Schicke uns die Verordnung gern zu und wir kümmern uns für Dich um den Antrag auf Kostenerstattung bei Deiner Krankenkasse.